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News Archiv 2010

Neuer Bericht zu Kindern und Aids

Stocktaking Report 2010

Eine Generation ohne Aids ist in Reichweite

01.12.2010 / Die nächste Generation könnte ohne Aids aufwachsen, wenn die internationalen Anstrengungen zur Bekämpfung und Behandlung von HIV und Aids jetzt verstärkt werden. Das ist das Ergebnis des neuen weltweiten Berichts „Kinder und Aids 2010“, den UNICEF gemeinsam mit weiteren UN-Organisationen am 30. November 2010 in New York vorgestellt hat. 

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Auch Kinder in der Schweiz sind gefährdet und ungenügend geschützt

Tagung UNICEF Schweiz 101129

UNICEF Schweiz fordert ein nationales Kinderrechtssystem

30.11.2010 / Das bestehende Kinderschutzsystem in der Schweiz reicht nicht aus, um vulnerable Kinder in unserem Land zu schützen. Zu diesem Schluss kommt im Auftrag von UNICEF Schweiz durchgeführte und heute veröffentlichte Studie: Nur durch die Etablierung eines Kinderrechtssystems kann ein umfassender Kinderschutz gewährleistet werden. Die Studie legt eine Definition des Begriffes «vulnerable Kinder» vor und enthält neben einer Analyse der gesetzlichen Rahmenbedingungen für Kinderrechte auf Kantons- und Bundesebene sowie der Strukturen und Systeme für Kinder auch Handlungsempfehlungen für Gesetzgebung, Politik und Praxis und zeigt bereits bestehende innovative Praxisbeispiele in der Schweiz auf.

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Nationaler Tag der Milleniumsziele (MDGs)

Milleniumsziele

25.11.2010 / Am 28. November 2010 findet der Nationale Tag der MDGs erneut mit hochkarätigen Gästen statt.

Datum Sonntag, 28.11.2010
Zeit 13.30 bis 16.00 Uhr
Ort Theater Basel (Foyer)
Eintritt frei

Nationalratspräsidentin Pascale Bruderer Wyss spricht über das Engagement der Schweiz für die Millenniumsziele. Alt Bundesrat und aktueller Präsident der UNO-Generalversammlung Joseph Deiss wird in einer persönlichen Videobotschaft seine Gedanken zur Bedeutung der MDGs mitteilen. Rund 200 Schülerinnen und Schüler präsentieren am MDG-Tag ihre kreativen und teils auch provokativen Ideen zu den 8 Millenniumszielen. Mit viel Fantasie und Enthusiasmus haben sie an eigenen Projekten gearbeitet, die sie nun auf der Bühne und im Foyer dem Publikum vorstellen möchten.

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Neue Publikation des UNICEF Innocenti Forschungszentrums

Innocenti Insight FGM/C 2010

18.11.2010 / Der neue Bericht des UNICEF Innocenti Forschungszentrums in Florenz untersucht die sozialen Dynamiken, die bei der Überwindung der weiblichen Genitalverstümmelung eine Rolle spielen in fünf afrikanischen Ländern: Ägypten, Äthiopien, Kenia, Senegal und Sudan. Der Bericht liefert wichtige Informationen für die Umsetzung politischer Massnahmen und für konkrete Programme zur Bekämpfung dieser schmervollen Praktik, sowohl in Ländern, in denen diese Teil der lokalen Tradition ist, als auch in Exilgemeinschaften weltweit.

Bericht «The Dynamics of Social Change: Towards Abandonment of Female Genital Mutilation/Cutting in Five African Countries» (PDF) downloaden >


 

Vulkanausbruch und Tsunami in Indonesien

A girl walks through an area of Gunung Sitoli, capital of Nias, that was devastated by the March earthquake. She is carrying fruit that she is trying to sell and a teddy bear.
On 28 March 2005 an earthquake measuring 8.7 on the Richter scale struck the west coast of Sumatra Island in Indonesia.

27.Oktober 2010 / Gleich zwei Naturkatastrophen haben Indonesien am 25. und 26. Oktober getroffen, die Zahl der Toten ist auf mindestens 300 gestiegen und viele Menschen werden vermisst. UNICEF leistet Nothilfe vor Ort.

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Jeden Tag werden 1000 Kinder mit HIV infiziert

28. September 2010 / Weltweit gibt es Fortschritte beim Kampf gegen die Verbreitung von HIV und Aids. Aber vor allem Kinder werden immer noch nicht ausreichend vor Ansteckung geschützt oder behandelt. Das ist das Ergebnis des aktuellen Berichts zur medizinischen Versorgung von Aids-Patienten, den UNICEF, die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und UNAIDS heute vorstellen.

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Kindersterblichkeit seit 1990 um ein Drittel gesunken

17. September 2010 / UNICEF hat heute einen Bericht mit den neusten Zahlen der Vereinten Nationen zur Kindersterblichkeit veröffentlicht.

Die Zahl der Kinder, die vor ihrem fünften Geburtstag sterben, ist zwischen 1990 und 2009 weltweit von 12,4 Millionen auf 8,1 Millionen pro Jahr gesunken. Die globale Kindersterblichkeitsrate ist in dieser Zeit um ein Drittel zurückgegangen – von 89 auf 60 Todesfälle pro 1000 Lebendgeburten.

Die gute Nachricht ist: Verglichen mit 1990 sterben jeden Tag 12'000 Kinder weniger. Die schlechte: Noch immer sterben täglich 22'000 Kinder – meist an vermeidbaren oder behandelbaren Krankheiten. 70 Prozent dieser Todesfälle erfolgen im ersten Lebensjahr.

Die Kindersterblichkeit konzentriert sich vermehrt auf wenige Länder. Etwa die Hälfte der weltweiten Todesfälle von Kindern unter 5 Jahren fand 2009 in nur fünf Ländern statt: Indien, Nigeria, Demokratische Republik Kongo, Pakistan und China.

Die höchste Kindersterblichkeitsrate findet sich in Afrika südlich der Sahara, wo eines von acht Kindern vor seinem 5. Geburtstag stirbt. Die zweithöchste Rate findet sich in Südasien, wo eines von 14 Kindern seinen 5. Geburtstag nicht erlebt.

Trotz der Fortschritte in den letzten Jahren sinken die weltweiten Kindersterblichkeitsraten nicht rasch genug, um das Millenniumsentwicklungsziel – eine Reduzierung der Kindersterblichkeit um zwei Drittel bis 2015 – zu erreichen.

Bericht «Levels & Trends in Child Mortality Report 2010 » (PDF) downloaden >


 

Pakistan: Appell von UNICEF Direktor Anthony Lake

20. August 2010 / Überschwemmungen in Pakistan: «Der Bedarf nach mehr Hilfe könnte nicht dringender sein.»

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Interview mit dem Nothilfe-Leiter in Pakistan

19. August 2010 / Interview mit Luc Chauvin, Leiter der UNICEF Nothilfe Asien, zurzeit in Peshawar: «Wir müssen dringend die Abgabe von Trinkwasser intensivieren»

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Internationales Jahr der Jugend

12. August 2010 / Unter dem Motto «Dialog und gegenseitiges Verständnis» startet heute in New York das von der UNO ausgerufene «Internationale Jahr der Jugend».

Ziel des Jahres ist es, die Ideale von Frieden, Respekt für die Menschen- rechte und Solidarität über Generationen, Kulturen, Religionen und Zivilisationen hinweg zu fördern.

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Überschwemmungen in Pakistan

3. August 2010 / Schwere Monsun-Regen haben in Pakistan die schlimmsten Überschwemmungen seit 80 Jahren ausgelöst.
Die Vereinten Nationen schätzen, dass über eine Million Menschen von der Katastrophe betroffen sind. Die Zahl der Todesopfer wird auf 1100 geschätzt. UNICEF befürchtet, dass die Zahl noch ansteigt, sobald das ganze Ausmass der Katastrophe bekannt ist.

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Neuer UNICEF Report

UNICEF Report Blame and Banishment

Im Rahmen der Welt-Aids-Konferenz von 18.-23. Juli in Wien wurde der neue UNICEF Report zu Aids und Kindern in Osteuropa und Zentralasien vorgestellt.

In Osteuropa und den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion breitet sich nach einer neuen Untersuchung von UNICEF eine verdeckte Aids-Epidemie unter benachteiligten Kindern und Jugendlichen rasant aus. Nirgendwo auf der Welt steigt laut UNICEF die Rate der HIV-Neuinfektionen so stark an. Seit 2006 verzeichnen zum Beispiel einige Regionen Russlands einen Anstieg um 700 Prozent.

 

Vor allem Heranwachsende am Rande der Gesellschaft sind bedroht: Jugendliche, die ihr ganzes Leben im Heim verbracht haben, Strassenkinder, minderjährige Prostituierte und Drogenabhängige. Umfragen zeigen, dass HIV-Infizierte und ihre Angehörigen in Osteuropa und Zentralasien meist als Aussenseiter oder Ausgestossene und nicht mehr als gleichwertige Mitglieder der Gesellschaft angesehen werden. Die Folge: Viele HIV-Infizierte fürchten das Stigma mehr als den Ausbruch von Aids und verheimlichen ihre Infektion.

Der vollständige Report «Blame and Banishment. The underground HIV epidemic affecting children in Eastern Europe und Cental Asia » sowie weitere Informationen stehen zum Download auf www.unicef.org.

Informationen zur Welt-Aids-Konferenz

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Lionel Messi hat Haiti besucht

Haiti 2010, 15 July, UNICEF Goodwill Ambassador Lionel ‘Leo’ Messi stands at the UNICEF office in Port-au-Prince,

16. Juli 2010 / Der weltbekannte, argentinische Star-Fussballer Lionel (Leo) Messi hat gestern in Haiti seinen ersten Feldbesuch abgestattet, seit er im März 2010 zum internationalen UNICEF Botschafter ernannt wurde. Mit seinen eintägigen Besuch wollte Messi auf die Herausforderungen aufmerksam machen, denen die Kinder in Haiti ausgesetzt sind.

Messi besuchte zuerst Carrefour Aviation, ein Zeltlager, wo rund 50 000 Menschen leben, die am 12. Januar durch das Erdbeben obdachlos geworden sind. Danach sprach er mit argentinischen Vertretern der Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Haiti (MINUSTAH) über ihre Erfahrungen beim Betreiben eines Feldspitals nach dem Erdbeben. Schliesslich unterhielt er sich mit UNICEF Mitarbeitenden über ihre Arbeit.und den damit verbundenen Herausforderungen beim Wiederaufbau von Haiti.

Infos zum Wiederaufbau von Haiti >

 

Kiwanis und UNICEF schliessen sich zusammen

Kiwanis International representative Lenora Hanna meets a mother and newborn child at Dumaguete City Health Centre in the Philippines, where a Kiwanis delegation travelled recently to see UNICEF’s tetanus-elimination efforts firsthand.

24. Juni 2010 / Kiwanis International und UNICEF haben sich im «Eliminate Projekt» zusammengeschlossen, um den maternen/neonatalen Tetanus zu beseitigen und so das Leben von Babys und ihren Müttern zu retten. Ziel der Partnerschaft ist es, den neonatalen Tetanus bis im Jahr 2015 weltweit zu eliminieren.

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Krise in Kirgistan

17.06.2010 / UNICEF schätzt, dass bis zu 300'000 Menschen innerhalb von Kirgistan auf der Flucht vor den blutigen Unruhen sind. Rund 100'000 haben es über die Grenze nach Usbekistan geschafft. Über 90 Prozent der Flüchtlinge sind Kinder, Frauen und alte Menschen.

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Milleniums-Entwicklungsziele: Offener Brief an die EU

16.06.2010 / Offener Brief an die EU: UNICEF Exekutivdirektor Anthony Lake (Bild) appelliert an Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union.

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Besuch aus dem Kongo

Mia Farrow Kongo

Juni 2010 / Die Schweizerin Juliette Hänni (25) ist UNICEF Mitarbeiterin in der Demokratischen Republik Kongo und berichtet von ihren Erfahrungen in dem von Konflikten gezeichneten Land.

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UNICEF lanciert «Rote Karte» zum Kinderschutz

03.06.2010 / Während der Fussball-Weltmeisterschaft in Südafrika ((11. Juni bis 11. Juli 2010) bleiben die Schulen geschlossen.
Unbeaufsichtigte Kinder sind besonders gefährdet, Opfer von Missbrauch, Kinderhandel und Kinderarbeit zu werden. «Ein Anlass dieser Grösse bietet Kriminellen leider Möglichkeiten, mit Frauen und Kinder zu handeln», so Südafrika-Präsident Jacob Zuma.

Zum Schutze der Kinder wird UNICEF kinderfreundliche Bereiche in den FIFA-Fanzonen einrichten. Ausserdem hat UNICEF Südafrika die Kampagne «Zeige die rote Karte!» lanciert: Über soziale Netzwerke werden Kinder und Jugendliche vor Missbrauch gewarnt und über potentielle Gefahren aufgeklärt.

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Erster Erfolg

6.5.2010 / Erster Erfolg für die Forderung nach einem ausdrücklichen Verbot der Verstümmelung weiblicher Genitalien:
Am 30. April hat die Rechtskommission des Nationalrates einen Entwurf für einen neuen Artikel im Strafgesetz verabschiedet, der spezifisch den Tatbestand der Verstümmelung weiblicher Genitalien unter Strafe stellt. Täter müssen mit einer Freiheitsstrafe bis zu 10 Jahren oder einer Geldstrafe von 180 oder mehr Tagessätzen rechnen. Dies entspricht der Strafe für schwere Körperverletzung. Auch eine im Ausland begangene Genitalverstümmelung soll in der Schweiz bestraft werden können, wenn sie am Tatort selber nicht strafbar ist.

UNICEF Schweiz freut sich gemeinsam mit Ihnen über diesen Schritt.

Mehr Information zu unserer Arbeit zur Überwindung von Mädchenbeschneidung >

 

Lionel Messi ist neuer UNICEF Botschafter

Lionel Messi FC Barcelona

12.03.2010 / Der argentinische Starfussballer Lionel Messi ist neuer Botschafter des Kinderhilfswerks UNICEF. Am Donnerstag ist der 22 Jahre alte Profi vom spanischen Meister FC Barcelona im Stadion Camp Nou als "Neuzugang" des Hilfswerks der Vereinten Nationen vorgestellt werden.

Der spanische Renommierklub unterstützt UNICEF bereits seit mehreren Jahren, der Schriftzug ziert kostenfrei die Trikots der Katalanen. Ausserdem stellt der Verein jährlich 1,5 Millionen Euro für Hilfsprojekte auf der ganzen Welt zur Verfügung.

Weitere Informationen (in englisch) >

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