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Stopp Mädchenbeschneidung!
Jede Stimme zählt.


Übergabe der Stimmen vor dem Bundeshaus

Alle 10 Sekunden wird ein Mädchen genital beschnitten. Weltweit sind es jedes Jahr 3 Millionen. Jedes Mädchen ist eines zuviel.

UNICEF setzt sich weltweit für ein Verbot dieser schmerzvollen Praktik ein; auch in der Schweiz. Mädchenbeschneidung ist eine grobe Verletzung des Rechtes eines Kindes auf körperliche Unversehrtheit und das Recht, gesund und wohlbehalten aufzuwachsen.


19'316 Stimmen in 4 Wochen

Unter dem Titel «Stopp Mädchenbeschneidung – jede Stimme zählt» hatte UNICEF Schweiz online dazu aufgerufen, die Arbeit der Rechtskommission zu unterstützen und sich für eine einheitliche Strafnorm gegen Mädchenbeschneidung in der Schweiz einzusetzen: Innerhalb von nur 4 Wochen kamen total 19'316 Stimmen zusammen, die UNICEF am 8. März, dem Internationalen Tag der Frau, der Nationalrätin und Präsidentin der Rechtskommission, Anita Thanei, im Bundeshaus überreichte.

Anita Thanei freute sich über die breite Unterstützung der Arbeit der Rechtskommission und sagte: «Wir setzen alles daran, dass eine solche einheitliche Strafnorm sobald als möglich in Kraft treten kann.»

Elsbeth Müller, Geschäftsleiterin von UNICEF Schweiz: «Allein in den letzten 3 Tagen sind nochmals mehr als 2'000 Stimmen hinzugekommen. Wir freuen uns sehr, dass so viele Menschen in der Schweiz ihre Stimme zum Schutz der Mädchen abgeben. Es ist unerlässlich, dass die Schweizer Gesetzgebung jegliche Form der Beschneidung gleichermassen verbietet und wir bitten die Rechtskommission, das Anliegen wohlwollend zu unterstützen und die Annahme des Eintrags in das Strafgesetz durch den Bundesrat zu empfehlen.»


Auf dem Bild zu sehen (v.l.n.r.): Maria Roth-Bernasconi, Nationalrätin; Anita Thanei, Nationalrätin und Präsidentin der Rechtskommission; Amal Bürgin, Betroffene mit Tochter; Elsbeth Müller, Geschäftsleiterin UNICEF Schweiz.