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Armut und Hunger

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 © UNICEF/BANA2007-00245/Noorani
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In den 90er-Jahren verzeichneten nur die wenigsten der ärmsten Länder der Welt - die so genannten Least Developed Countries (LDC) - wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt. Eine höhere Kindersterblichkeit, niedrigere Durchimpfungs-, Alphabetisierungs- und Einschulungsraten, aber auch geringerer Zugang zu sauberem Trinkwasser sowie mehr mangelernährte Kinder gehören in allen 49 LDCs zum Alltagsbild.


In 22 LD-Ländern stagnierte die Wirtschaft oder ging gar zurück. Die Auswirkungen der Armut auf die Kinder sind unübersehbar. Sie sind es, die am meisten darunter leiden. Sie sind aber auch der Schlüssel für die Entwicklung. Deswegen muss die Grundversorgung im Bildungs- und Gesundheitsbereich verbessert werden. Neben der Lenkung von Entwicklungshilfegeldern müssen auch die betroffenen Staaten ihre Budgets anpassen. Bangladesch zum Beispiel erhöhte das nationale Budget für die Grundversorgung von 22,6 Prozent (1990) auf 25,7 Prozent (1999). Resultat: die Kindersterblichkeit ging zurück, mehr Frauen denn je können lesen und schreiben.

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