In Malawi herrscht akuter Lehrermangel. Schlecht ausgestattete Räumlichkeiten, zu grosse Klassen und fehlendes Schulmaterial verschärfen die Situation zusätzlich. UNICEF Schweiz unterstützt den Aufbau von Lehrerseminaren in Malawi.
Malawi - ein Land ohne Lehrer
Die Situation

Im afrikanischen Land möchten Hunderttausende Kinder in die Schule gehen. Sie können aber nicht, weil 20 000 Lehrer/-innen fehlen. 1,6 Millionen Buben und Mädchen warten sehnsüchtig auf die Chance, lesen und rechnen zu lernen. Wenn nichts geschieht, werden sie ihre ganze Kindheit vergeblich darauf hoffen.
Um die wirtschaftliche Entwicklung voranzustreiben und den Lebensstandard deutlich zu verbessern, braucht Malawi gut ausgebildete Menschen.
Obwohl der Anteil eingeschulter Kinder seit der Einführung der kostenlosen Primarschule stark angestiegen ist, bleibt die Qualität des Unterrichts unbefriedigend. Deshalb verlassen zu viele Kinder frühzeitig die Schule. Somit haben sie keine Chance, aus dem Armutszyklus auszubrechen.
So hilft UNICEF

Die hohe Ausstiegsrate aus der Primarschule hängt mit einem akuten Lehrermangel zusammen - insbesondere in ländlichen Gegenden. Durchschnittlich kommt gerade mal 1 Lehrer auf 107 Schüler/-innen.
In Zusammenarbeit mit der malawischen Regierung und diversen Partnerorganisationen unterstützt UNICEF Schweiz den Bau und Betrieb eines Lehrerseminars für 540 junge Menschen.
Die Studierenden sollen nicht nur zu qualifizierten Lehrern ausgebildet werden, sondern auch lernen, Initiativen zur Gemeindeentwicklung zu unterstützen. Nach Abschluss ihres Studiums sollen sie in ländlichen Regionen unterrichten.
Helfen auch Sie!

Mit Ihrer Spende unterstützten Sie UNICEF beim Bau des dringend benötigten Lehrerseminars.
Damit in Zukunft auch Buben und Mädchen in ländlichen Gegenden die Chance erhalten, von einer qualifizierten Lehrerin, einem kompetenten Lehrer unterrichtet zu werden und der Armut zu entkommen.







