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Mongolei:
Schulen und Wasser für Nomadenkinder

Nomad girl, Mongolia 
 © UNICEF Mongolia/S. Nettelton/2007
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Für Kinder ist das Leben in der mongolischen Steppe gefährlich und arm an Perspektiven. Seit dem Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft hat sich die Armut verschärft: Viele sesshafte Familien sind zum Leben ihrer Ahnen zurückgekehrt und nomadisieren wieder.

Mongolia, child transporting water

Rund ein Drittel der mongolischen Bevölkerung lebt als Hirten. Mit ihren Tieren ziehen sie mehrmals pro Jahr von Weide zu Weide. Kinder nomadisierender Familien haben kaum eine Chance, in die Schule zu gehen. Stattdessen hüten sie ganze Herden, was eine gefährliche Arbeit ist. Immer wieder kommt es zu Reitunfällen, Tierbissen und schweren Verletzungen im Sturm. Den Kindern obliegt auch die tägliche Wassersuche. Sie sind oft drei bis vier Stunden zu Fuss unterwegs und tragen auf dem Rückweg schwere Eisbrocken oder volle Kanister zurück.

Das alles in einem extremen Klima. Im Winter beträgt die durchschnittliche Temperatur minus 25 Grad Celsius, im Sommer sind wegen der kalten Nächte Temperatursprünge von rund 30 Grad innerhalb von 24 Stunden keine Seltenheit. Tuberkulose und Lungenentzündung gehören zu den häufigsten Todesursachen unter den Kindern in der Mongolei.

Ein weiteres Drittel aller Mongolen lebt um die Hauptstadt Ulan-Bator herum – in slumähnlichen Zelt- und Hüttenstädten. Es fehlt an allem – an sauberem Wasser, an sanitären Einrichtungen, an gesunder Ernährung. Auch die Luft ist schlecht: Im kalten Winter wird mit Kohle und alten Pneus geheizt.

 

So hilft UNICEF

Mongolia, mobile kindergarden

UNICEF Schweiz möchte mit einem Bildungsprojekt sicherstellen, dass Kinder das nötige Rüstzeug für ein besseres Leben erhalten und eine Schule besuchen können, die diesen Namen wirklich verdient.

Dazu gehören u.a.:

  • Aus- und Weiterbildung von Lehrern, Verbesserung der Unterrichtsmethodologie
  • Einsatz von mobilen Lehrkräften für den Unterricht in der Steppe
  • Entwicklung von bedürfnisgerechtem Schulmaterial
  • Bau und Verbesserung von WC's und Waschgelegenheiten in 60 Schulen und Kindergärten
  • Unterricht in Hygiene und sorgsamem Umgang mit Wasser
  • Schlafräume mit Heizung, Bettzeug, Waschmaschinen und Spielzeug in den Internatsschulen
  • Workshops für Kinder, die frühzeitig von der Schule abgegangen sind (Nähen, Gärtnern, Schreinern usw.)

 

Gute Gründe für eine Spende

Mongolia, rural children playing



Von Ihrer Spende profitieren

  • 7500 Schüllerinnen und Schüler
  • 375 Lehrkräfte in 15 Internatsschulen
  • 260 Lehrlinge
  • 200 Kleinkinder und deren Eltern.
UNICEF Schweiz dankt.

 
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