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Babys vor HIV/Aids schützen

«Mein viertes Baby überlebte - es kam ohne HIV zur Welt.»

Marafelie Khechane, Lesotho

Beinahe jede Minute kommt ein Kind mit HIV zur Welt. Ohne Behandlung sterben 50% dieser Babys vor dem zweiten Altersjahr. UNICEF setzt sich dafür ein, dass Babys weltweit zukommt, was bei uns selbstverständlich ist: lebensrettende Tests und eine wirksame Behandlung.

Die Situation

Professionelle Geburtshilfe reduziert das Übertragungsrisiko.

Marafelie Khechane erfuhr erst bei ihrer vierten Schwangerschaft, dass sie HIV-positiv ist. Ihre Ahnungslosigkeit kostete drei Kindern das Leben und bescherte ihr und ihrem Mann unsägliches Leid.

Weltweit werden nur ein Viertel der Schwangeren auf HIV getestet obwohl jährlich 2 Millionen HIV-positive Frauen schwanger werden. Das Risiko, dass sie das HI-Virus auf ihre Kinder übertragen, liegt durchschnittlich bei 25%. Dieses Risiko sinkt auf unter 2 Prozent, wenn diese Frauen während der Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit gute medizinische Beratung und antiretrovirale Medikamente erhalten. 2010 wurden weltweit rund 370‘000 Kinder mit dem HI-Virus infiziert.

UNICEF setzt sich mit Erfolg dafür ein, die Mutter-Kind-Übertragung bis 2015 zu eliminieren.

 

So erhalten heute 53% der HIV-positiven Frauen in Ländern mit tiefen und mittleren Einkommen die nötige medikamentöse Therapie. 2005 waren es erst 15%. Um das Unite against Aids Ziel zu erreichen, müssen mehr Schwangere und Babys, die zur Risikogruppe gehören, getestet werden.

So hilft UNICEF

Mehr Schwangere und Babys müssen getestet werden.

UNICEF arbeitet mit anderen UN-Organisationen in über 80 Ländern daran, die Mutter-Kind-Übertragung von HIV/Aids zu eliminieren. UNICEF setzt dabei auf drei zentrale Interventionen:

  1. Den Zugang zu freiwilliger, vertraulicher Beratung und HIV-Tests schaffen.
  2. Professionelle medizinische Versorgung während der Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit bereitstellen.
  3. Antiretrovirale Therapie für Mutter und Kind ermöglichen.
UNICEF Schweiz unterstützt UNICEF Mutter-Kind-Programme in Lesotho, Eritrea und Liberia.

 

Marafelie profitierte während ihrer vierten Schwangerschaft von dem durch UNICEF unterstützten Programm zur Prävention der Mutter-Kind-Übertragung - ihr Sohn Selebalo kam HIV negativ zur Welt.

Helfen auch Sie!

Aufklärung und Information helfen, HIV-Infektionen zu verhindern

Ihre Spende trägt dazu bei, dass immer weniger Kinder mit dem tödlichen HI-Virus zur Welt kommen und an Aids sterben.

Dank Ihrer Unterstützung sehen Mütter ihre Kinder gesund aufwachsen und können Kinder an der Seite ihrer Mütter gross werden.

 
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