Lord Richard Attenborough

© UNICEF
Am 27. Oktober 1987 wurde er zum UNICEF Botschafter ernannt. Während den Dreharbeiten für «Gandhi» in Indien und «Schrei nach Freiheit» (Cry Freedom) in Simbabwe hatte er Programme und Mitarbeitende von UNICEF kennengelernt.
Der britische Schauspieler und Regisseur wurde 1923 in Cambridge geboren.
In den 1940er- und 1950er-Jahren drehte Richard Attenborough rund dreissig Filme. Der grosse Durchbruch als Schauspieler gelang ihm 1963 mit dem Klassiker «Gesprengte Ketten» (The Great Escape).
Ab Ende der 1960er-Jahre war Attenborough verstärkt auch als Regisseur und Produzent tätig. Seinen grössten Erfolg hinter der Kamera hatte er 1982 mit «Gandhi», der acht Academy Awards (u.a. Beste Regie und Bester Film) sowie zahlreiche andere Preise erhielt. Auch seine nachfolgenden Regie-Projekte «A Chorus Line», »Schrei nach Freiheit», »Chaplin» und «Shadowlands» erhielten je eine Oscar-Nominierung für die Beste Regie.
Seine Beliebtheit und sein hohes Ansehen in der Öffentlichkeit nutzte Attenborough, um sich für die Schwachen und Benachteiligten in der Welt stark zu machen. Für sein Engagement erhielt er 1983 den Martin-Luther-King-Friedenspreis. Im Laufe der Zeit wurden ihm zahlreiche weitere Ehrentitel zugesprochen – unter anderem als UNICEF-Botschafter.
1976 schlug ihn Königin Elizabeth II. zum Knight Bachelor. 1993 erfolgte aus Anlass seines 70. Geburtstages seine Erhebung zum Life Peer mit dem Titel "Baron Attenborough“.





